Programm

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Upcoming Dates

Thursday, July 5th, 2018

Brig - Glis - Naters
VS
Switzerland

Das war das 8. frauenstimmen Festival 2017! Wir freuen uns schon auf die 9. Ausgabe im Sommer 2018

 

8. FRAUENSTIMMEN FESTIVAL 6. - 9. Juli 2017 

 

www.frauenstimmen.ch

www.facebook.com/frauenstimmenFestival

 

Donnerstag 8. Juni, Zeughaus Kultur Brig

20:00 Abusitz: Preview Festival + Podiumsgespräch “Frauen in der Kultur”

geleitet von Nathalie Benelli mit Gigi Moto, Denise Oggier-Eyer, Franziska Heinzen und Judith Bärenfaller. Musik: Tanya Barany. 

 

Donnerstag 6. Juli, Zeughaus Kultur Brig 

20:00 Concerto Rumoristico - musikalische Clownerie mit Nina Dimitri und Silvana Gargiulo

21:30 AcaBellas - Debut Konzert des Walliser Vokal Ensembles 

 

Freitag 7. Juli, Stadtplatz Brig, Konzerte

19:00 Tanya Barany - Dark Indie Pop

20:15 Mya Audrey / DINAH - Ambient Synth Pop

21:30 Tanja Dankner - House Beats, Soul

 

Samstag 8. Juli Altstadt Brig: Grünwaldsaal, Werkhof, Buchhandlung Wegenerplatz, Pinakothek Schnyder, Mariengasse, Restaurant De la Place 

ab 18:00 sich wiederholdene Kurzstücke mit Tanz, Performance, Kunst, Literatur 

von Klara Obermüller, Cornelia Heynen-Igler, Helga Zumstein, Cosima Grand, Anja - Rebecca Römisch, Tobias Urech, Barbara Heynen, Stéphanie Boll, Joanie Ecuyer, Désirée Sophie Meul.

22:00 Afterparty im Restaurant De la Place mit Djane Manuela.

 

Sonntag 9. Juli Katermatinée im Jungfrau-Aletsch Café des World Nature Forum Naters 

11:00 Amélie Junes - Pop, Soul 

PROGRAMMÜBERSICHT 

 

Die Festival Vorschau findet am Donnerstag 8. Juni um 20:00 Uhr im Rahmen der Reihe “Abusitz” in der Zeughaus Kultur Brig statt. Zum Thema “Frauen in der Kultur“ leitet Nathalie Benelli ein Podiumsgespräch mit den Gästen Gigi Moto, Denise Oggier-Eyer, Franziska Heinzen und Judith Bärenfaller. Musik: Tanya Barany. 

 

Am Donnerstag 6. Juli eröffnet das Festival um 20:00 Uhr in der Zeughaus Kultur Brig gleich mit einem Highlight: Nina Dimitri und Silvana Gargiulo präsentieren “Concerto Rumoristico”, eine musikalische Clownerie auf höchstem Niveau.

Anschliessend singt das sechsköpfige Walliser Nachwuchs Vokal Ensemble “AcaBellas” ihr mit Spannung erwartetes Debut Konzert. 

 

Der Freitag 7. Juli gehört drei Singer Songwriterinnen. Auf der Stadtplatz Bühne in Brig performen ab 19:00 Uhr Sängerinnen, welche auch Komponistinnen, Texterinnen, Instrumentalistinnen, Band Leaderinnen und Produzentinnen sind. Frauenstimmen 

mit Talent und Power. Die Newcomerin Tanya Barany startet mit Dark Indie Pop Sounds. Mya Audrey/ DINAH stellt ihr neues Ambient Synth Pop Programm vor. Die bekannte Sängerin und Produzentin Tanja Dankner heizt mit souligen House Beats ein.

 

Die Briger Altstadt verwandelt sich am Samstag 8. Juli ab 18:00 Uhr in eine kulturelle Erlebniswelt. Auf individuellen Spaziergängen sind im und vor dem Grünwaldsaal, im Werkhof, in der Buchhandlung Wegenerplatz und in der Pinakothek Schnyder sich wiederholende Kurzstücke mit Künstlerinnen aus Tanz, Literatur, Kunst und Musik zu geniessen.

 

Man darf gespannt sein auf:

Die Tänzerin Cosima Grand mit CTRL-V (EP) und die Jungautorin Anja - Rebecca Römisch mit Tobias Urech mit Female Trouble im Werkhof. 

 

Die Schauspielerin Barbara Heynen mit Drei von Millionen und die Tänzerinnen 

Stéphanie Boll und Joanie Ecuyer, mit Die Strasse vor dem Grünwaldsaal.

 

Die Installation und Performance von Désirée Sophie Meul The voice of a silent body in der Pinakothek Schnyder. 

 

Die Lesung mit anschliessendem Gespräch aus Spurensuche von und mit der

bekannten Publizistin und Moderatorin Klara Obermüller in der Buchhandlung Wegenerplatz.

 

Die Lesung von Cornelia Heynen-Igler aus Witwensommer mit Illustrationen von Helga Zumstein in der Buchhandlung Wegenerplatz. 

 

Die Mariengasse mit dem Tatarhaus, den Geschäften Ladybird , DA LI und Rosa und Kasimir werden an diesem Samstag das Festival bis 18:00 Uhr mit offenen Türen begleiten. Ab 16 Uhr werden mit einer Performance von Marceline Berchtold und mit einer Vorführung der variablen Kleider von Clémentine Pfister modische und witzige Akzente gesetzt. Das Fabienne Imoberdorf Streicher Duo spielt zum Apero auf dem roten Teppich auf.

DJane Manuela legt abends im Restaurant de la Place zur Afterparty auf. 

 

Das Festival schliesst am Sonntag 9. Juli um 11:00 Uhr mit einer Katermatinée im Jungfrau-Aletsch Café des World Nature Forum in Naters. Soulsängerin und Pianistin Amélie Junes bietet zum Brunch und Apéro den musikalischen, das Jungfrau Aletsch Café den kulinarischen Leckerbissen.

 

Das Bild zum diesjährigen Plakat gestaltete die Künstlerin Magali Kniel.

 

Alle Anlässe sind dank der grosszügigen Unterstützung von Kulturinstitutionen und Sponsoren für die Zuschauer gratis. 

Der Verein frauenstimmen freut sich sehr auf neue Mitglieder. Mit einem Jahresbeitrag von Fr. 50 können sie das einmalige Festival unterstützen und erhalten als Dankeschön den ersten “frauenstimmen" Sampler mit Songs der Künstlerinnen vom diesjährigen Festival. 

Den Sampler, alle Infos und vieles mehr gibt es auch auf der brandneu gestalteten Webseite www.frauenstimmen.ch 

 

Für die Festivalorganisation zeigen sich die Programmleiterinnen Eliane Amherd ( Musik ), Judith Bärenfaller ( Tanz ) und Regula Imboden ( Literatur, Theater ) verantwortlich. Weitere Vorstandsmitglieder des Vereins frauenstimmen sind Weina Zhang, Stefanie Ammann, Viola Amherd und Karl Schmidhalter. 

 

 

PROGRAMM IM DETAIL UND KÜSTLERINNEN

 

 

FESTIVAL PREVIEW

Donnerstag 8. Juni 20:00 Zeughaus Kultur Brig 

 

Frauen in Kunst und Kultur

Ob an der Staffelei oder am Notenpult, ob in Galerien oder hinter der Bühne, ob vor 

der Kamera oder hinter dem Schreibtisch, ob in öffentlichen Kultureinrichtungen oder Kulturvereinen: Frauen prägen mit künstlerischer und kreativer Gestaltungskraft das kulturelle Angebot. Grund genug, die aktuelle Situation weiblicher Kulturschaffender einer näheren Betrachtung zu unterziehen. 

 

Das Podiumsgespräch geleitet von Nathalie Benelli mit den Gästen Gigi Moto, Denise Oggier-Eyer, Franziska Heinzen und Judith Bärenfaller garantiert einen spannenden Auftakt zum diesjährigen frauenstimmen Festival. 

Tanya Barany wird an der Preview mit eigenen Liedern zu hören sein. Am Freitag 7. Juli um 19:00 wird die Newcomerin mit Dark Indie Pop Sounds auf der Stadtplatz Bühne den Abend eröffnen. 

 

NATHALIE BENELLI Verantwortliche Kulturpromotion

Nathalie Benelli ist seit sechs Jahren Verantwortliche für Kulturpromotion bei Kultur Wallis. Vorher war sie als Leiterin der Verlagsobjekte bei einem Medienunternehmen tätig. "Kultur schafft Verbindungen zwischen der Gesellschaft und der Zukunft. Und das ist auch Frauensache".

 

GIGI MOTO Musikerin                  

Die Zürcher Sängerin mit der unverkennbaren, souligen und rauen Charakter Stimme hat sich in der Schweiz längst einen hervorragenden Ruf geschaffen.

Seit Jahren gibt sie mit ihrer gleichnamigen Band unzählige Konzerte und veröffentlichte acht CD’s. Die daraus ausgekoppelten Radiohits ‚Superstar’, ‚Baby Blue’, ‚Run’ , 'Little Rose' usw. brachten der Band ausverkaufte Clubtournéen, grosse Open Air- und internationale Supporting-Act - Konzerte ein. Zudem wurde sie mit dem begehrten Zürcher Kulturpreis ausgezeichnet.

Zusammen mit dem namhaften Gitarristen, Jean-Pierre von Dach, ist die Sängerin nicht mehr aus der Musikszene wegzudenken. Mit viel Verve, ehrlicher Leidenschaft und Lust bringt sie ihr Publikum zum Schwelgen und wird dabei nie kitschig.

Gigi Moto ist vielseitig. Sie spielt regelmässig an den berühmten Liederabenden von Dominik Flaschka im Theater am Hechtplatz mit. Dort geniesst sie das Schauspielern und bringt die Menschen gern zum Lachen. Alles, was sie macht, tut sie mit voller Hingabe.

                   

DENISE OGGIER-EYER Künstlerin

Die Bilder der in Naters geborenen Malerin Denise Eyer-Oggier enthalten naturalistische Elemente – ein Berg, ein Teich, eine Landschaft, wobei jedoch der perspektivische Blick in die Tiefe immer wieder bewusst abgeblockt wird. Es sind erzählerische Elemente, die dem Betrachtenden Hinweise zur Interpretation zu geben scheinen und ihn auffordern, das Bild für sich zu lesen. Flüssig gemalte, bewegte Farbflächen, die ohne Konturen ineinander übergehen oder sich wolkig überlagern, stehen zueinander im Gleichgewicht und bilden den pulsierenden, mehrschichtigen Hintergrund ihrer Gemälde.

Denise Eyer-Oggier arbeitet als Grafikerin und freischaffende Künstlerin in ihrem Atelier in Brig.

 

 

 

FRANZISKA ANDREA HEINZEN Sopranistin 

Franziska Heinzen studierte Gesang an den Musikhochschulen von Zürich und Düsseldorf und schloss ihre Ausbildung im Frühjahr 2016 mit dem Konzertexamen (Solistendiplom) mit Auszeichnung ab. Ihre Liebe zur klassischen Musik in all ihren Facetten bewegt sie, ein breites Repertoire von der Barockmusik bis Zeitgenössischen Werken sowohl im Lied- und Konzert- als auch im Opernfach aufzuführen. Neben zahlreichen freien Opernproduktionen erhielt sie Gastengagements am Theater Trier und Ulm. Eine besondere Affinität hegt sie für die Liedkunst: Seit 2014 konzertiert sie erfolgreich als Liedduo mit dem Pianisten Benjamin Malcolm Mead, u.a. im März 2018 an der Schubertiade in Barcelona sowie als Preisträger des Liedduo-Wettbewerbs Rhein-Ruhr im Zentrum Lied in Köln. Im Sommer 2017 wird Franziska Heinzen am Britten-Pears Young Artist Programme in Aldeburgh (England) teilnehmen. Parallel zu ihrem Gesangsstudium studierte sie Kunstgeschichte an den Universitäten von Zürich und Düsseldorf und schloss ihr Studium mit dem Master of Arts der Heinrich Heine Universität ab.

 

JUDITH BÄRENFALLER Tänzerin, Choreographin                                                                                          Judith Bärenfaller ist Tänzerin und wirkt als Tanzpädagogin, Choreografin und als künstlerische Leiterin in verschiedensten Projekten. Als Mitgründerin der Compagnie ARTICHOC - TANZ & PERFORMANCE  leitet sie das gleichnamige Tanzatelier. Seit ihrem Diplomabschluss an der Universität Bern zum Thema TanzKultur befasst     sie sich vermehrt mit Kulturmanagement. Von 2009 bis 2014 ist sie Betriebsleiterin der Zeughaus Kultur in Brig. Als Mitglied des kantonalen Kulturrates kennt sie die Themen und Herausforderungen in der Kulturpolitik. “Die Teilhabe an Kunst und Kultur in der Gesellschaft ermöglicht es auch leisen Stimmen, gehört zu werden und über die Kulturgrenzen hinaus zu kommunizieren. Dies kommt der Frau entgegen.”  

 

8. FRAUENSTIMMEN FESTIVAL 6. - 9. JULI 2017

Donnerstag 6. Juli Zeughaus Kultur Brig 

 

20:00 CONCERTO RUMORISTICO MIT SILVANA GARGIULO & NINA DIMITRI

..., eine musikalische Clownerie, eine Komödie, in der die eine spricht und singt und die andere stumm ist und Klavier spielt. Wenn die sensible Pianistin, Silvana Gargiulo, sich von der temperamentvollen Sängerin, Nina Dimitri, einschüchtern lässt und die feurigen bolivianischen Lieder nicht wunschgemäss begleiten kann, bleibt die vom Publikum erwartete Katastrophe nicht aus. Doch dann verwandelt sich das gegenseitige Unverständnis ganz unerwartet in Zuneigung. Ein wahrhaftig humoristisches Konzert auf höchstem musikalischem Niveau. Regie: Ueli Bichsel.

 

Silvana Gargiulo ist Schauspielerin und Regisseurin, geboren in Mailand. Nach dem Kunstgymnasium und dem Diplom der Scuola Teatro Dimitri wurde sie als Schauspielerin in die Compagnia Teatro Dimitri aufgenommen. Neben vielen erfolgreichen Projekten spielte sie unter anderem auch mehrere Jahre in Karl’s kühner Gassenschau.

„Silvana Gargiulo ist eine richtige Clownin: ein Blick genügt – unschuldig, rührend – schon hat sie das Publikum in der Tasche. Sie ist klein, rundlich, beweglich, neapolitanisch temperamentvoll, sehr musikalisch und vor allem komisch!“ (Dimitri).

 

Nina Dimitri Nina, unverkennbar die Tochter des berühmten Clowns Dimitri, wurde im Tessin in eine Künstlerfamilie geboren. Schon als Kind wurde sie in Akrobatik, Jonglage und vor allem in Musik unterrichtet. Begeistert von der südamerikanischen Musik verliess sie mit neunzehn Jahren die Schweiz, um sich in Bolivien ganz dem lateinamerikanischen Volksliedgut zu widmen, das Gitarrenspiel zu perfektionieren und speziell das Spiel des Charango zu studieren. Zurück in Europa hat Nina auf den Strassen und in Theatern ein begeistertes Publikum gefunden, und gewann unter anderem den ersten Preis am internationalen Strassenmusik Festival in Luzern.

 

21:30 ACABELLAS

Sechs junge Frauen und ihre Stimmen – mehr brauchen die „AcaBellas“ nicht, um für Unterhaltung zu sorgen. Die talentierten Walliserinnen haben sich bei Projekten der Alex Rüedi Big Band und des frauenstimmen Festivals kennengelernt und teilen seitdem ihre Begeisterung zur Musik und zum mehrstimmigen Gesang. Nun präsentiert sich das 

A-Cappella- Ensemble am frauenstimmen Festival zum ersten Mal vor Publikum! Von jazzig-fetzig über humoristisch bis besinnlich: Ihr vielseitiges Repertoire bietet für jeden Geschmack etwas. AcaBellas sind: Chantal Heinzen, Irina Rüedi, Maria Abgottspon, Elvira Minnig, Salome Ruppen und Chiara Ackermann. 

 

Freitag 7. Juli Stadtplatz Brig

Sängerinnen, Songwriterinnen , Instrumentalistinnen, Band Leaderinnen und Produzentinnen. Frauenstimmen mit Talent und Power auf der Stadtplatzbühne 

in Brig.

 

19:00 TANYA BARANY Dark Indie Pop

Die Dark Indie Pop Künstlerin Tanya Barany aus Visperterminen lebt in Zürich, wo sie an der Zürcher Hochschule der Künste studiert. Sie ist jung, doch ihre Musik hat Tiefgang. Mit ihrer samtweich-tiefen Stimme und mit gletscher-gekühlten Gitarrenriffs malt Tanya Klanglandschaften, in denen von der Wintersonne gewärmte Synthi-Harmonien schroff über abgrundtiefe dunkle Arrangements hinwegwehen. Kompositionen, so massiv wie die Walliser Berge, in denen sie aufgewachsen ist.

 

20:15 MYA AUDREY/DINAH Ambient Synth Pop

Mya Audrey, gebürtige Schweizerin mit englischen Wurzeln, ist Songwriterin mit Leib und Seele. Als Initiantin der internationalen Songwriter Bühne Songcircle.net stand sie selbst schon an den Olympischen Spielen in Beijing und am MIDI Festival in Shanghai auf der Bühne und tourte als Solokünstlerin an der Westküste Australiens.

In ihrem neuen Projekt DINAH zeigt Mya eine neue alte Seite von sich. DINAH - wie sie mit drittem Vornamen heißt - ist sozusagen ihre elektronische Schwester.

Als Pianistin und Keyboarderin hatte Mya Audrey ihre ersten musikalischen Schritte gemacht und wagte mit dem Release ihres Akustik-Albums „Wayfaring Trails“ (2014) den Umzug von Zürich nach Berlin. In Zusammenarbeit mit dem New Yorker Gitarristen und Produzenten Owen Ross entsteht eine erste EP mit elektronischen Songs – wummernde Bässe gesellen sich zu urbanen Beats und Samples. Eine warme, helle Stimme schwebt über atmosphärischen Synthi-Teppichen und erinnert an die Soundästhetik von Bands wie Massive Attack und an den dunkleren Synthi-Sounds der 80er. In Brig stellt sie erstmals ihr neues Programm vor.

 

21:30 TANJA DANKNER House Beats, Soul

Die Songwriterin und Sängerin ist mit dem Hitsong „Ce Qu’on sait“, dem Titelsong von Stefan Raabs Boxkampf gegen Regina Halmich, bekannt geworden. Gleich darauf wurde das Album „DANKNER“ 2001 von TV Total Star Stefan Raab produziert und erreichte Chartplatzierungen in Deutschland, in der Schweiz, Österreich und Italien. Dankner komponierte für den Marco Rima Film „Handyman“ den Titelsong „Superwoman“ und für Rolf Knie den Soundtrack von „Circomania“. Die in Zürich lebende Baslerin ist zudem auf zahlreichen Albumproduktionen von DJ Bobo, Michael von der Heide, Anna Rossinelli, DJ Antoine etc. zu hören. Auch live ist Tanja Dankner Teil vieler Shows wie: Art on Ice, Nelly Furtado, Celine Dion, Simply Red und Marc Sway. Neben ihren eigenen Projekten ist Tanja Dankner auch als vocal coach und Produzentin von „Die grössten Schweizer Talente“, „The Voice of Switzerland“ und „Hello Again“ tätig und verhalf Eliane Müller, Trauffer und vielen anderen zu ihren Erfolgen. Als erste schweizer Künstlerin überhaupt arbeitete sie 2014 für ein deutsches Castingformat – die RTL Sendung „Rising Star”. Tanja Dankners neues Album, welches auf 2018 mit Spannung erwartet wird, widmet sie voll und ganz der alten Soulmusic. In Brig heizen die Powerfrau mit der einzigartigen Soulstimme und ihre erstklassigen Musiker mit groovigen Dance-Sounds ein.

 

 

Frauenstimmen in der Altstadt von Brig:

Samstag, 8. Juli ab 18:00 bis 22:00

 

In der Altstadt und in verschiedenen Räumlichkeiten des Quartiers werden Frauen-stimmen zu hören und zu sehen sein. Künstlerinnen aus Tanz, Literatur, Kunst und Musik kommunizieren auf ihre ganz eigene Art und Weise. Der Grünwaldsaal, die Pinakothek Schnyder, der Werkhof, die Buchhandlung Wegenerplatz werden zur Bühne. Die 25-30' dauernden Kurzstücke, werden mehrmals gezeigt, damit die Besucher die Gelegenheit haben, einen individuellen Kulturspaziergang durch die Altstadt von Brig zu machen. Mit DJane Manuela wird der Abend im Restaurant De la Place anschliessend stimmig ausklingen.

 

die Künstlerinnen: 

 

Vor dem Grünwaldsaal 18:00 & 19:00 & 20:00 & 21:00

Tanz: Die Strasse / Uraufführung

Ein Weg. Eine Strasse. Eine Allee. Eine gerade Strecke. Es scheint, als ob sie 

keinen Anfang und kein Ende hätte. Auf diesem Weg, zwei Frauen. Eine, introvertiert, von inneren Dämonen geplagt und einsam. Die andere, extrovertiert und verärgert; 

für sie sind Grenzen zum Überschreiten gemacht.

Zwei Frauen, etwas verkorkst, unweigerlich miteinander verbunden durch diese Gerade, die sie zwingt, sich miteinander auseinanderzusetzen. Die Strasse, ein Tanzstück über zwei vom Leben gezeichnete Frauen. Ohne Schnörkel, ohne Skrupel, echt. 

 

STEPHANIE BOLL Tänzerin und Choreografin

Stephanie Boll ist wohnhaft in Sion und machte ihre Ausbildung in rhythmischer Sportgymnastik, klassischem Ballett sowie im Zeitgenössischen Tanz . Von 1999 bis 2011 ist sie Tänzerin bei der Compagnie Interface. 2012 gründete Stéphanie zusammen mit Alain Roche die Compagnie Boll & Roche (Tanz und Piano). Es entstehen Stücke wie PIANO VERTICAL L’INSOLENCE DU PRINTEMPS, OBSESSION und EINSTEIN. Stéphanie wirkt zudem als Choreografin bei verschiedenen Projekten wie CHAMPION (Olivier Dufour), ANTIGONE (Cie Lunatik).

 

JOANIE ECUYER Tänzerin, Choreografin, Schauspielerin 

Joanie Ecuyer ist Waadländerin und startete ihre Karriere in der Rythmischen Gymnastik und wird in jungen Jahren bereits Schweizermeisterin. Mit 18 Jahren wechselte sie zur Bühnenkunst. Sie absolvierte eine Tanzausbildung in Morges und liess sich anschliessend zur Schauspielerin an der Schule „L’école du Théàtre des Teintureries“ ausbilden. Während ihrer künstlerischen Tätigkeit arbeitete sie mit anerkannten Künstlern aus dem In- und Ausland. Zusammen mit Stephanie Boll wirkte Joanie in verschiedenen Projekten mit wie EINSTEIN und CHAMPION. 

 

Grünwaldsaal 18:30 & 19:30 & 20:30 & 21:30

Kurzstück: Drei von Millionen Ein Kurzstück über Frauenrollen

Ophelia. Julia. Louise. Fräulein Julie. Lady Milford. Medea. Penthesilea. 
Sie alle sind Frauen der Theaterliteratur. Und: Sie alle leiden aus Liebe. Weil sie verliebt sind – glücklich oder unglücklich, weil sie ihr Leben lang vergeblich auf die Liebe warten, weil sie lieben, aber eigentlich nicht lieben dürften, weil sie nicht mehr geliebt werden. 
Damit ist jetzt Schluss. Etwas Liebesunabhängiges muss her. Sonst spiel ich nicht 

mehr mit. Die Schauspielerin Barbara Heynen und die Dramaturgin Meike Schmitz haben sich mit Frauenfiguren in der Theaterliteratur beschäftigt und lassen in ihrem Kurzstück drei von Millionen zu Wort kommen.

 

 

BARBARA HEYNEN Schauspielerin

Barbara Heynen ist in Brig im Wallis geboren und aufgewachsen. 2008 schloss sie den Bachelor und 2010 den Master of Arts in Theatre an der Zürcher Hochschule der Künste ab. Von 2009 bis 2014 war sie Ensemblemitglied am Deutschen Theater in Berlin. Dort arbeitete sie u.a. mit den Regisseur/Innen Andreas Kriegenburg, Jette Steckel, Frank Abt, Nicolas Stemann und Christopher Rüping. Seit Sommer 2014 ist sie als freie Theaterschaffende und Sprecherin vorwiegend in der Schweiz tätig. Sie spielt weiterhin als Gast am Deutschen Theater Berlin und ist Mitglied des Theaterkollektivs Frei_Raum in Bern. 

 

 

Werkhof 18:00 & 19:00 & 20:00 & 21:00

Kurzstück: Female Trouble

Für das Festival frauenstimmen wollen wir nicht nur unsere Stimme zu Wort kommen lassen, sondern uns vielmehr die Frage stellen, worin sich die Stimme bildet. Was das für ein Körper ist, den wir als Frau bezeichnen und verstehen. Female Trouble dreht sich insofern nicht darum, welcher „trouble“ uns als Frau beschäftigt, sondern vielmehr die Auseinandersetzung mit dem trouble, (keine) Frau zu sein.  Anja-Rebecca Römisch tritt zusammen mit Tobias Urech auf.

  

ANJA-REBECCA RÖMISCH Jungautorin

Geboren am 10. Mai 1994 in Leuven, Belgien, ein Jahr später der Umzug ins Wallis, aufgewachsen in Brig. Besuch der üblichen Bildungsstätten: Zwei Jahre lang im Kindergarten an der Biela, sechs an der Primarschule, zwei in der Orientierungs-schule Brig-Glis. Danach fünf Jahre lang Schülerin im Kollegium Brig (eines davon eine Ehrenrunde) und hier die jährliche Teilnahme am Schreibwettbewerb. Neben der Schule die Organisation von Poetry Slams, einer Schreibwerkstatt in Brig und Teilnahme an mehreren Literaturwerkstätten in Graz, Lesungen. Das letzte Jahr der Matura wurde in Immensee absolviert, mit dem Diplom in der Tasche folgte eine Übersiedelung nach Zürich. Hier wurde das Studium der Germanistik aufgenommen und verworfen, dafür, anstelle des Studiums, trat die Gründung eines Lese- und Schreibzirkels und die Mitgliedschaft und Arbeit in einem Druckkollektiv. Das Druck-kollektiv schliesst wegen steigender Miete und das Projekt befindet sich in einer Übergangsphase, konkreter wird es wieder mit erneutem Beginn des Studiums, dieses Mal Osteuropastudien, dieses Mal ohne Verwurf, somit wäre das die aktuelle Lage. 

 

Werkhof 18:30 & 19:30 & 20:30 & 21:30

Tanz: CTRL-V (EP)

Die Performerin und Tänzerin Cosima Grand untersucht in Ctrl-V, was sie auch im Alltag beschäftigt: Die Beziehung zwischen Geste und Wort, Körper und Sprache, Emotion und Intellekt. Dies wird besonders im Rap durch die Verbindung von Musik und Text spürbar: Rap-Musik erzeugt mit verführerischen, einlullenden Beats soghaft Melancholie oder Euphorie – sie berauscht, macht aggressiv und traurig. Zugleich vermitteln die expliziten und klaren Texte politische und gesellschaftliche Botschaften. 

In der Performance Ctrl-V werden Rap-Songs seziert. Instrumental, Text, Köpersprache, Bewegungs- und Bildmaterial werden in Einzelteile zerlegt und neu gesampelt. Mit den Codes und Methoden der Rap-Musik und der Hiphop Kultur werden neue Songs produziert. Daraus entsteht eine performative EP (Extended Play) im Pastiche-Charakter aus gesampelten, zerstückelten und fragmentierten Versatzteilen. Ctrl-V (EP) wurde im Rahmen von SWISS MADE / Tanz in. Bern 2014 uraufgeführt und erhielt bei PREMIO 2015 den zweiten Preis. Inzwischen wurde Ctrl-V (EP) über 20 Mal an nationalen und internationalen Festivals, Theaterhäusern und Galerien aufgeführt.

 

COSIMA GRAND Tänzerin

Cosima Grand wurde1987 in Leuk (VS) geboren und lebt in Zürich. Nach der Matura 

in Brig absolvierte sie die Ausbildung FAC (formation d’artiste chorégraphique) 

am CNDC d‘ Angers (F) Sie war Mitglied der compagnie Marchepied in Lausanne.

Cosima ist Interpretin und Choreografin. Sie gehört zu den vielversprechendsten Talenten im Zeitgenössischen Tanz in unserem Kanton. Ihre Arbeiten werden seit 5 Jahren im Wallis und auch ausserkantonal gezeigt, diverse Gastspiele konnte sie bereits im Ausland wahrnehmen (z.B. Kondenz Festival Belgrad, Festival June Events in Paris ,Festival „frisch eingetroffen“ Mannheim). Ihre eigenen Arbeiten wurden mit dem Förderpreis Bea pour jeunes artistes ausgezeichnet. Mit Martin Creed arbeitete Cosima 2015 an einer Ausstellung in der Hauser & Wirth Gallery in Zürich. Im Zentrum Paul Klee arbeitete sie 2016 mit Milena Keller und Johanna Hilari an einem choreografischen Projekt zur Ausstellung „Bewegte Bilder“. Gemeinsam mit Oliver Roth und Jasmin Wiesli gestaltete und kuratierte sie 2015 das Festivalzentrum des zeitgenössischen Theatertreffens AUAWIRLEBEN. 2015 erhielt Cosima Grand den Kulturförderpreis 

des Kantons Wallis.

 

 

Buchhandlung Wegenerplatz, 18:30 

Lesung: Witwensommer

Die neue Kurzgeschichte von Cornelia Heynen-Igler – illustriert von der Künstlerin Helga Zumstein -  feiert am Frauenstimmfestival 2017 bild- und wortreich Premiere.

Die Frage, wie man zu dem geworden ist, was man ist oder eher: was man zu sein glaubt, ist keine geschlechterspezifische. Und doch scheint gerade der Blick mancher Frauen auf sich selbst so unerbittlich, so gnadenlos zu sein, dass man sie vor sich selbst schützen möchte. Mit einem ungleich liebevolleren, wenn auch keineswegs beschönigenden Blick hat die Künstlerin Helga Zumstein die Protagonistinnen eingefangen, die Cornelia Heynen-Igler in ihrer Kurzgeschichte Witwensommer am Leben, an der Liebe und an sich selbst fast zerbrechen lässt – auch wenn man das, natürlich, auch ganz anders sehen kann.

 

CORNELIA HEYNEN-IGLER Texterin, Übersetzerin

Die Sprache ist der 1964 in Zürich geborenen Tochter eines Deutschen und einer Oberwalliserin von jeher Spiel-, ja Lebensraum; eine Art Welt in der Welt, wo Figuren aus Büchern und der eigenen Vorstellung nicht weniger Daseinsberechtigung haben als so genannt reale Existenzen. Und doch pflegt Cornelia Heynen-Igler als Texterin, Übersetzerin und Kommunikatorin einen durchaus pragmatischen Umgang mit der Sprache. Aber wenn sie aus dem Vollen schöpfen und sowohl der Wortgewalt als auch der Fantasterei freien Lauf lassen kann, entsteht Literatur: Mit ihrer Kurzgeschichte 

„Das kleine Unglück“ hat sie 2015 den ersten Oberwalliser Literaturpreis gewonnen www.topevents.events. Darüber hinaus verfasst sie, die sich als langjährige Kolumnistin in der Rhonezeitung unter dem Pseudonym „Mary“ einen Namen gemacht hat, immer wieder Kurzgeschichten und Essays für verschiedene Publikationen. 

 

HELGA ZUMSTEIN Künstlerin

Malen wie atmen - das trifft es ziemlich gut. Auch ohne Leinwand und Pinsel malt 

es im Kopf der Künstlerin Helga Zumstein aus Glis oft und intensiv. Ideen werden geboren, nehmen im Geist Gestalt an und möchten realisiert werden. Ab und zu 

kann das zu Atemlosigkeit oder Atemnot führen - meistens aber zu lustvoller Umsetzung. Der Mal-Weg führte Helga Zumstein vor rund 8 Jahren von der bis dahin dominierenden Abstraktion in die Gegenständlichkeit. Seit bald 4 Jahren veröffentlicht sie auf ihrer www.atelierzumstein.ch jede Woche ein kleinformatiges Bild. Dabei steht meistens der Mensch in Alltagssituationen im Fokus: Beim Friseur, im Restaurant, an der Bushaltestelle, auf der Parkbank. Egal ob fröhlich, nachdenklich, selbstvergessen, eitel oder hoffnungsvoll – sie alle sind auf der Suche nach ein bisschen Glück und Liebe im täglich schneller werdenden, oft oberflächlichen Fluss des Lebens. Die luftig leichten und farbenfrohen Bilder der Künstlerin, die an Postkarten der 60iger Jahre erinnern, ermöglichen ihr Ausstellungen im In- und Ausland. Im Sommer 2015 ging die Reise über den grossen Teich in die Agora Gallery, einer renommierten 

Galerie im Künstlerquartier von Chelsea/New York.

 

Buchhandlung Wegenerplatz 19:30  

Lesung: Spurensuche Ein Lebensrückblick in zwölf Bildern 

Klara Obermüller liest aus ihrer jüngsten Publikation mit anschliessendem Gespräch. 

Es ist keine Autobiografie. Es sind keine Memoiren. Es sind Bruchstücke von Erinnerung, die Klara Obermüller hier vorlegt: kurze, schlaglichtartige Texte, in denen sie Rückschau hält und zu erkennen versucht, wie sie wurde, was sie heute ist. Gibt es am Ende vielleicht doch so etwas wie eine Gesetzmässigkeit, ein Muster oder einen unverwechselbaren Kern, der hinter allen Zufälligkeiten des Lebens steckt und der mich und nur mich ausmacht? Dies die Frage, die die heute 75jährige Autorin beschäftigt und ihre Spurensuche in Gang gesetzt hat.                                                                      Jedem Text vorangestellt ist ein eindrückliches Foto, das allein schon eine ganze Geschichte erzählt. Klara Obermüller nimmt die Essenz der Bilder auf und denkt über die grossen Sinnfragen des Lebens nach: nicht chronologisch, sondern assoziativ. Dabei schlägt sie den Bogen von der Kindheit bis ins Alter. 12 anregende und berührende Miniaturen, die man mit dem Kopf und mit dem Herzen liest – und die dazu anregen, selbst in die Vergangenheit einzutauchen und nach dem Kern des eigenen Wesens zu suchen.

 

KLARA OBERMÜLLER Publizistin

Klara Obermüllerhat in Zürich, Hamburg und Paris deutsche und französische Literatur studiert und mit einer Arbeit über „Melancholie in der deutschen Lyrik des Barock“ promoviert. Schon während des Studiums trat sie in die Redaktion der Kunst- und Kulturzeitschrift „Du“ ein. Später war sie als Feuilletonredakteurin bei der „NZZ“ und bei der „Weltwoche“ sowie als freie Mitarbeiterin für die „FAZ“ tätig. Von 1996 bis zu ihrer Pensionierung im Jahre 2002 moderierte sie am Schweizer Fernsehen die Sendung „Sternstunde Philosophie“. Heute ist Klara Obermüller als freiberufliche Publizistin, Moderatorin und Referentin tätig. 

 

 

Pinakothek Schnyder 18:00 & 19:00 & 21:00 & 22:00 

Installation und Performance: The voice from a silent body 

The voice from a silent body ist eine kontinuierliche Auseinandersetzung mit der deutschen Gebärdensprache im Kontext des zeitgenössischen Tanzes und der Sprachwissenschaft. Es entsteht eine performative Installation, in der Textfragmente in Gebärdensprache wiederholt performt werden. Die Installation legt Prozesse, die in der Gebärdensprache simultan stattfinden, offen dar und erprobt die (Un)Möglichkeit der Übersetzung von einer Sprache in Bewegung. Die Bewegungsfragmente sind begleitet von projizierten Untertiteln, die sowohl den Inhalt der Texte, wie auch die Beschreibung der performten Bewegungen wiedergeben. Durch die unterschiedlichen (Text)Perspektiven auf die wiederholten Bewegungen entstehen neue Bedeutungen der Fragmente; dabei verändern sich Rhythmus, Akzent und Artikulation der Bewegung.

 

DESIREE MEUL Grafikerin und Choreografin

Désirée Sophie Meul *1988 in Visp, lebt und arbeitet in Zürich und Berlin. Im Dezember 2015 schloss sie im MA Transdisziplinarität an der Zürcher Hochschule der Künste ab und beschäftigte sich innerhalb dessen mit der Gebärdensprache als Schnittstelle zwischen der abstrakten Bewegung und der direkten Kommunikation. Nach ihrer Ausbildung (2008) zur Grafikerin an der École Cantonale d’Art du Valais, absolvierte sie von 2010 - 2013 den BA in zeitgenössischer Tanz, Kontext und Choreografie am Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz Berlin. Désirée arbeitet in verschiedenen Positionen und Konstellationen, die sich im choreografischen Feld verorten. Sie arbeitete u. a. mit Stefanie Knobel in „Privilege“ (2015), „undo privilege“ (2016) mit Cosima Grand in „CTRL V LP“ (2016) mit Dominik Fornezzi und Jana Blöchle „RFID choreographies I-IV“ (2015). Sie ist Mitbegründerin von Residenz Tanz Leuk (CH) und dem Acker’Festival Berlin. Des Weiteren arbeitet sie als freischaffende Grafikerin in den Bereichen Theaterproduktion, alternativ Medizin und Körperarbeit.

 

Sonntag 9. Juli 11:00 Jungfrau-Aletsch Café 

des World Nature Forums Naters

Katermatinée

 

AMÉLIE JUNES Soul

Die Schweizer Soulsängerin und Pianistin Amélie Junes dreht auf: Mit ihrem Erstlingswerk „Seasons“ bringt sie verlockende Frische in die Schweizer Musiklandschaft bis nach Deutschland. Das von James Gruntz produzierte Album hat Soul und Leidenschaft. Ihre Musik kommt ohne viel Schnickschnack aus, ist roh und lebendig und lässt den Musikern und der aussergewöhnlichen Stimme sehr viel Platz. Die frauenstimmen Sonntags Matinée ist ein Event mit erstklassigen Neuentdeckungen. Wer 2015 das Duo Nomade und 2016 das Trio D.I.Y.A live erlebt hat, kann dies bestätigen. Auch mit Amélie Junes haben wir uns einen musikalischen Leckerbissen ergattert.

 

Künstlerin Plakat: Magali Kniel

MAGALI KNIEL Künstlerin

Magali Kniel (1988) ist eine junge ambitionierte Künstlerin aus dem Oberwallis. Nach der Ausbildung zur Kunstglaserin am Berufskolleg Rheinbach/D studierte sie an der Hochschule Luzern Design und Kunst, welches sie im Juni 2011 mit einem Bachelor erfolgreich abschloss. Im Jahre 2012 erhielt Magali Kniel ein Kunststipendium des Kantons Wallis in Berlin. Seit 3 Jahren arbeitet sie als freischschaffende Künstlerin. Mit ihren Ausstellungen im Wallis, in Bern und auch in Deutschland hat Magali Kniel mehrfach auf sich aufmerksam gemacht. Magali Kniel hat das Bild gestaltet, welches für das Festival frauenstimmen auf Plakaten und als Werbeträger dient.

 

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